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Iyengar Yoga und seine Auswirkungen auf das Gehirn

Iyengar-Yoga trainiert nicht nur Muskeln und Gelenke unseres Körpers. Es zeigt auch zahlreiche positive Einwirkungen auf den organischen Leib - so auch auf das Gehirn.

 

Um dies zu beweisen wurde der Blutfluss im Gehirn an Probanden, die an einem 12 wöchigen Iyengar-Yoga Programm teilnahmen, vor und nach der Übeserie gemessen.

Die Ergebnisse der Untersuchung:

Personen, die aufgrund von Angst oder Schock, stärkere Durchblutung in der Amygdala Region aufzeigten, wiesen nach der Übeserie einen geringern Blutfluss in diesen Regionen auf. 

Nach dem Üben von Yoga fühlen wir uns ausgeglichener und gleichmütiger, weniger ängstlich. Dies ist nicht nur für traumatisierte Individuen wichtig, sondern für alle Menschen im Alltag.

 

Der präfontale Cortex, der mit vielen unserer kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten verbunden ist (Setzen von Zielen, strategische Handlungsplanung, Aufmerksamkeitssteuerung, Impulskontrolle,...), zeigte bei allen TeilnehmerInnen eine verstärkte Durchblutung auf. 

Viele Yoga-Übende erfahren, dass sie beim regelmäßigen Üben über einen längeren Zeitraum Wesentliches von Unwesentlichem besser unterscheiden lernen, ihre Aufmerksamkeit fokussiert halten können und ihre Emotionen auf eine positive Weise besser kontrollieren können.

 

Auch der Blutfluss im motorischen Cortex, der beispielsweise durch feine und detaillierte Hand und Schulterbewegungen angeregt wird, war am Ende der Studie höher als zu Beginn.

 

Die Verbindung  von Yoga und Gehirnforschung ist sicher ein weites Feld, das auch in Zukunft noch einiges an Beachtung finden wird.